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Finanzierungsplan

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Finanzierungsplan

Ihr Weg zur optimalen Immobilienfinanzierung


Die Finanzierung einer Immobilie stellt für viele Menschen einen der größten finanziellen Schritte im Leben dar. Daher ist eine gut durchdachte Planung unerlässlich, um den Traum vom Eigenheim erfolgreich zu verwirklichen. Ein detaillierter Finanzierungsplan hilft dabei, den Überblick über die verschiedenen finanziellen Aspekte der Immobilienfinanzierung zu behalten und sorgt dafür, dass keine unangenehmen Überraschungen auftreten. In diesem Text erfahren Sie, wie Sie Ihren eigenen Finanzierungsplan Schritt für Schritt erstellen können.


Was ist ein Finanzierungsplan?

Ein Finanzierungsplan dient dazu, die Finanzierung einer Immobilie systematisch zu gestalten. Er ist ein unverzichtbares Werkzeug, um sich einen klaren Überblick über die Gesamtkosten eines Bauvorhabens zu verschaffen und die Höhe des Darlehens zu berechnen, das aufgenommen werden muss. Dabei werden sowohl das Eigenkapital als auch das Fremdkapital (also das Darlehen) berücksichtigt. Ein Finanzierungsplan hilft, die monatlichen Belastungen zu kalkulieren und gibt Aufschluss über die gesamte Tilgungsdauer des Kredits.

Ein gut strukturierter Finanzierungsplan sorgt für Sicherheit und Klarheit und verhindert, dass Sie sich in finanziellen Schwierigkeiten wiederfinden, wenn unvorhergesehene Kosten auftauchen.


Top Tipp:
Da jede Finanzierung individuell ist, empfiehlt es sich, einen unabhängigen Finanzberater hinzuzuziehen, um den optimalen Plan für Ihre Situation zu entwickeln. Dies hilft, Fehler zu vermeiden und von möglichen Förderungen oder Zuschüssen zu profitieren.


Wie erstellt man einen Finanzierungsplan? Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Erstellung eines Finanzierungsplans erfordert eine präzise Planung. Um Ihnen den Prozess zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Schritte zusammengefasst:


a. Maximales Budget festlegen
Im ersten Schritt sollten Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten realistisch einschätzen. Welche monatliche Rate können Sie für die Rückzahlung eines Darlehens aufbringen, ohne Ihre anderen finanziellen Verpflichtungen zu gefährden? Hierbei ist es ratsam, alle regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben zu analysieren und einen Haushaltsplan zu erstellen. Vergessen Sie nicht, Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben oder Instandhaltungskosten der Immobilie einzuplanen.


b. Höhe des Eigenkapitals bestimmen
Je mehr Eigenkapital Sie in die Finanzierung einbringen, desto geringer wird der Betrag, den Sie von der Bank leihen müssen. Eine Eigenkapitalquote von mindestens 20 Prozent ist empfehlenswert, um die Kreditkonditionen zu verbessern. Wenn Sie weniger Eigenkapital zur Verfügung haben, besteht unter bestimmten Umständen auch die Möglichkeit einer Vollfinanzierung. In jedem Fall sollten Sie sicherstellen, dass Sie noch über ausreichend liquide Mittel für andere anfallende Ausgaben verfügen.


c. Gesamtkosten berechnen
Die Gesamtkosten einer Immobilie setzen sich nicht nur aus dem Kaufpreis zusammen, sondern auch aus Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notarkosten, Grundbuchgebühren und Maklerprovisionen. Diese zusätzlichen Kosten können bis zu 10–15 Prozent des Kaufpreises ausmachen. Nachdem Sie die Gesamtkosten ermittelt haben, ziehen Sie Ihr Eigenkapital ab, um den benötigten Darlehensbetrag zu berechnen.


d. Finanzierungszeitraum festlegen
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Dauer der Finanzierung. In der Regel sollten Sie die Laufzeit so wählen, dass der Kredit bis zum Renteneintritt beglichen ist. Dies reduziert die finanzielle Belastung im späteren Leben. Die genaue Laufzeit hängt jedoch von Ihrer persönlichen Situation und der Höhe des Darlehens ab.


e. Die passende Darlehensform auswählen
Es gibt verschiedene Darlehensarten, die unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen. Das am häufigsten gewählte Darlehen ist das Annuitätendarlehen, bei dem Sie über die gesamte Laufzeit hinweg gleichbleibende Monatsraten zahlen. Eine andere Möglichkeit ist das Volltilgerdarlehen, bei dem Sie am Ende der Laufzeit schuldenfrei sind. Wenn Sie mehr Flexibilität wünschen, könnte ein variables Darlehen in Frage kommen, bei dem sich die Zinsen regelmäßig anpassen.


f. Zinsbindung festlegen
Die Zinsbindung ist ein entscheidender Faktor für die Gesamtkosten des Darlehens. Eine lange Zinsbindung schützt Sie vor möglichen Zinserhöhungen, wenn die Zinsen in der Zukunft steigen. Wenn Sie glauben, dass die Zinsen eher fallen werden, kann eine kürzere Zinsbindung sinnvoll sein, um von niedrigeren Zinsen zu profitieren.


g. Tilgungssatz wählen
Der Tilgungssatz bestimmt, wie schnell Sie Ihr Darlehen zurückzahlen. In der Regel wird ein Anfangstilgungssatz von mindestens zwei Prozent pro Jahr empfohlen, um das Darlehen in einer überschaubaren Zeit abzubezahlen. Beachten Sie jedoch, dass eine höhere Tilgung zu höheren monatlichen Raten führt, während eine niedrigere Tilgung die Laufzeit des Kredits verlängert.


h. Fördermittel und Zuschüsse einplanen
Überprüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Fördermittel oder Zuschüsse haben. Die KfW-Bank und andere Institutionen bieten zinsgünstige Darlehen und Förderprogramme an, die Ihre Finanzierungskosten erheblich senken können. Auch Förderungen auf kommunaler Ebene sind möglich.


i. Sondertilgungsmöglichkeiten einplanen
Es kann sinnvoll sein, eine Sondertilgungsoption in den Finanzierungsplan aufzunehmen. Falls Sie unerwartet Geldmittel zur Verfügung haben, z. B. durch eine Erbschaft oder Bonuszahlungen, können Sie das Darlehen schneller zurückzahlen und Zinsen sparen. Achten Sie darauf, ob im Vertrag Sondertilgungen kostenlos möglich sind oder zusätzliche Kosten anfallen.


j. Tilgungsplan erstellen lassen
Sobald alle Parameter für die Finanzierung festgelegt sind, sollten Sie einen detaillierten Tilgungsplan erstellen lassen. Dieser Plan gibt Auskunft darüber, wie sich die Ratenzahlungen, die Zinsen und die Restschuld über die Jahre entwickeln. Der Tilgungsplan hilft Ihnen dabei, Ihre finanziellen Verpflichtungen im Blick zu behalten und die notwendigen Schritte für eine Anschlussfinanzierung zu planen.

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